Zum Glück vergisst man unangenehme Dinge bald wieder: Sonst würde das Jahr 2025 unter dem Titel «Überfall» stehen, aber so sehe ich im Rückblick vor allem die vielen Highlights wie die Teilnahme an Christina Sternbauers «Awaken the Star» und die tollen Reisen. Der Überfall hat mich ausserdem angeregt, mir Gedanken zur Optimierung meiner Work-Life-Balance zu machen.
1. Online-Business Deep-Dive mit Sternbauer
Ich möchte auch nach meiner Pensionierung noch weiter arbeiten und dann noch mal etwas Neues machen. Bereits im Herbst 2025 hatte ich mich entschieden, mich bei Christina Sternbauer bei «Awaken the Star», spezieller Name, für einen 6monatigen Kurs zum Einstieg ins Online Business anzumelden. Ich möchte gerne Online-Coaching anbieten und Frauen ermutigen, wirklich ihre Talente zu leben und den Blick weit zu öffnen für die unzähligen Möglichkeiten, die man heute im Berufsleben heute hat.
Im Februar 2026 fand ich dann – lange genug aufgeschoben – ich machte zwar mein den letzten Monat «Integrative Ernährung» bei Christina Nichterl fertig, aber dann gings los. Seit dann sind Dienstag- und Mittwochabend blockiert. Die ersten Monate war es ein Try-and-Error-Verfahren, bis ich mich in der komplexen Schulungsplattform zurechtgefunden hatte. Leider kam im Mai das Leben dazwischen und ich musste etwas zurückstecken. Aber ich bin stur und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe… gebe ich nicht so schnell auf.
2. Dreister Überfall im Quartier
Mitte Mai 2025 – genauer am 12. Mai – wurdn meine Tochter Abends – nach einer Veranstaltung – im Quartier von einem jungen vermummten Mann überfallen. Nur dank dem beherzten Beschimpfen des Täters durch meine Tochter und viel Glück ging es einigermassen gut aus. Ich bin leider beim Wegrennen im Regen flach hingefallen und habe mir richtig starke Prellung am Brustkorb und am Po geholt. Wie man das schafft, ist mir auch heute noch nicht klar. Mein Physiotherapeut meinte, es gibt beim Hinfallen und was dabei kaputt geht, alle Varianten. Das letzte Mal überfallen wurde ich übrigens vor rund 30 Jahren als ich mit meinem damaligen Partner die Ruinen von Palenque in Mexiko besuchen wollte.
Tatsächlich war ich dann ganze sechs Wochen krankgeschrieben. Ich konnte mich wirklich lange kaum bewegen und musste vor allem liegen und Geduld haben, weil die Heilung von Prellungen so richtig lange dauern kann – man darf mit 3 bis 4 Monaten rechnen –, suchte ich mir nach der Krankheitsphase noch einen Physiotherapeuten, der mich wieder helfen würde, mich wieder so fit zu machen, wie zuvor. Was mich besonders störte war, dass ich nicht mehr joggen, rennen konnte und meine Körper nicht mehr in Balance war, so machte ich mich auf die Suche. Nach längerer Suche fand ich dann glücklicherweise gleich um die Ecke einen Physiotherapeuten mit Liebscher Bracht-Ausbildung, der mich auf dem weiteren Heilungsweg unterstützen konnte. Ich bin auch 2026 noch in Behandlung.
3. Glück im Unglück oder «Finde das Geschenk»
Aber, da ich ein sehr positiv denkende Frau bin, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Ganze als Geschenk angenommen, und habe mir Gedanken zu meiner Work-Life-Balance gemacht. – Ja, vielleicht war ich generell gerade etwas zu schnell unterwegs, war schliesslich mein Fazit. Meine Konsequenz daraus war, mich in Zukunft wirklich mehr Zeit für Entspannung zu nehmen. Glück im Unglück – oder eben «Finde das Geschenk»: Eine Woche später startete der Kurs von Korina Söhnholz «Feeling Good» und ich konnte mich während sechs Wochen wunderbar mit positiven Inputs und Übungen zu einem intensiven Entspannungstraining – vor allem ein Vagustraining – der Vagus ist unser Entstpannungsmuskel – inspirieren und begleiten lassen. Alles Dinge, die ich sonst nie so sorgfältig gemacht hätte.
Inzwischen habe ich diesen Kurs im Oktober 2025 wiederholt und werde dies wohl auch im Februar 2026 tun, um dranzubleiben, weil da noch mehr geht und die neuen Routinen und Übungen mir definitv guttun.
4. Irische Pubs und und Wandern auf Mallorca
Ursprünglich habe ich Geographie und Journalismus studiert, da gehören jedes Jahr auch ein, zwei Reisen ins Programm. Im Sommer ging es trotz erst abklingenden Schmerzen dann nach Irland. Statt des erwarteten kühlen maritimen Klimas lagen die Temperaturen bei unserer Ankunft zwischen 30 und 35 Grad. Meine Tochter und ich genossen das wunderbare unirische Wetter genossen, obwohl wir eigentlich vor der Sommerhitze geflohen waren. Unsere Reiseroute führte uns in einer Woche von Dublin über Galway, entlang dem Wild Atlantic Way, den Ring of Kerry nach Cork und zurück über Rock of Cashel nach Dublin.
Im November bin ich alleine für eine Woche nach Mallorca geflogen. Obwohl ich fliessend Spanisch spreche, war ich bestimmt zwanzig Jahre nicht mehr in Spanien. So hatte ich etwas Bedenken. Als mich dann strömender Regen in Palma begrüsste, war ich froh, wenigstens ein Mietauto am Flughafen abholen zu können und damit ins Bergstädtchen Soller im Norden fahren zu können, wo ich für vier Tage ein Hotel reserviert hatte.
Tatsächlich regnete es den ganzen Tag, aber ich freute mich auf meine hübsche Unterkunft. In den folgenden Tagen verbesserte sich das Wettter rasch und ich konnte wie geplant ein paar sehr schöne Wanderungen bei herrlichem Wetter und 20 bis 25 Grad im Sonnenschein machen. So machte ich etwa die Wanderung von Port de Sóller nach Deià, eine ca. 3stündige malerische Küstentour, die meist über den gut ausgeschilderten Trockenmauerweg GR®221 verläuft.
Fazit: Alleine verreisen – das mache ich gerne wieder.

Glücklicherweise war die geplante Renovation der Trinity Library in Dublin noch nicht im Gange.
Was 2025 sonst noch los war:
- 2025 war ich weiter bei der Tourist Information in Bern mit einem 40% Pensum tätig. Die Beratung der internationalen Gäste machte mir viel Spass und ich finde es wunderbar, dass ich mit meinen guten Sprachkenntnissen in Spanisch, Englisch und Französisch, die Gäste beraten kann, so dass sie einen tollen Aufenthalt in Bern geniessen können und sich willkommen fühlen.
- 2025 war ich im April am TCS-Blogevent in Stuttgart. Das ganze Event war sehr informativ, Sophies Brauhaus definitv einen Besuch wert, das Wetter toll.
- Lesen war schon immer eine meiner Leidenschaften. So bin ich jetzt total happy, dass ich dank meiner Mitgliedschaft im örtlichen ‚Café Littéraire‚ motiviert bin monatlich ein Buch zu lesen, dass ich vermutlich sonst eher nicht gelesen hätte, aber fast alle vorgeschlagenen Bücher sind absolut lesenswert.
Mein Motto für 2026: Einfach dranbleiben
2026 werde ich mir Zeit lassen und schauen, was alles möglich ist und versuchen meine Positionierung im Online-Business als multipassionate Frau weiter vertiefen.






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