Der August 2024 war wirklich ziemlich abwechslungsreich. Mitte August flog ich nach Vancouver, wo meine Tochter ein . Das war durchaus eine Traumreise, obwohl wir vorwiegend in Hostel übernachteten Anfangs September war ich schon wieder zurück in der Schweiz und versuchte wieder etwas zu landen.
3 Highlights und 3 Überraschungen
Der August war wirklich ziemlich abwechslungsreich. Mitte August flog ich nach Vancouver im englischsprachigen Westkanada, wo meine Tochter ein Auslandssemester absolvieren wird. Das war durchaus eine Traumreise, obwohl wir vorwiegend in günstigeren Unterkünften übernachteten. Viel Natur, etliche Wanderungen, alte Bäume und jede Menge Bergseen haben wir besucht.
Vancouver ist eine Stadt am Wasser, mit schönen Stränden am Pazifik.
Nach 10 Stunden Flug von Zürich aus über Grönland landete ich in einer komplett andern Welt. Vancouver ist eine Grossstadt mit grossstädtischen Problemen. Aber gleich am ersten Tag hatte ich ein Meeting in einem Urwald mitten in der Stadt. Denn hier im Stadtpark, dem Stanley Park, den man am besten zu Fuss oder mit dem Velo entdeckt, stehen bis zu 1200 Jahre alte Bäume, vor allem Rotzedern. Diese wollte ich besuchen – alte Bäume haben mich schon immer beeindruckt.

Es gibt Fotos von den ersten Touristen um 1850 – schon damals standen diese Bäume genauso da.
Unsere Gruppe von 7-8 Personen wurden während rund drei Stunden durch den wunderschönen riesigen Park geführt. Tatsächlich stehen diese Bäume natürlich bloss, weil die Indianer – in Kanada ‚First Nations‘ genannt, damit sehr sorgfältig umgegangen sind und bloss das genommen haben aus dem Wald, was sie für ihren Lebensunterhalt – Kleider, Schuhe, Einrichtungsgegenstände benötigten.

Der „hohle Baum“ im Stanley Park hat einen besonderen Platz im Herzen vieler Bewohner von Vancouver. Denn der Baum ist 700 bis 800 Jahre alt und weist unten am Stamm eine grosse Öffnung auf. Im Verlauf der Geschichte haben viele Familien – hier, in der Öffnung des Baumes, posiert.
Die meisten dieser Bäume haben sehr untiefe Wurzeln und wachsen dank des Windschutzes rundherum trotzdem bis ins hohe Alter. Auf dem höchsten Baum hat sich ein Adlerpaar wohnlich eingerichtet.

Hin und wieder fällt einer der Bäume hin und bildet neuen Boden und Material für junge Bäume.

Hin und wieder fällt einer der uralten Bäume doch um und wird zu Material für den Jungwuchs.
Der Führer war ein Spezialist für alte Bäume und macht diese Führungen vor allem um Geld zu sammeln, damit in abgelegenen Gebieten, die ältesten Bäume unter Schutz gestellt werden können.

Lake Louise – ein Bergsee fast wie in der Schweiz – nur etwas grösser.
Rund um den See herum gibt es viele Wandermöglichkeiten. Wir sind bis zum Teahouse beim Lake Agnes gewandert und zum ‚Little Beehive‘, dem kleinen Bienenkorb – einer Stelle mit toller Aussicht über das ganze Gebiet – insgesamt rund vier Stunden Wanderzeit.
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Noch blauer und noch spektakulärer – der Lake Moraine, den man heute, wegen des Grossandrangs, nur noch im Bus erreicht.
Viel zu entdecken und wandern gibt es in der ganzen Region.

Nicht zu vergessen, Vancouver hat die grösste chinesische Community ausserhalb Chinas, und deshalb auch das beste chinesische Essen ausserhalb von China.
Die Chinesen, die schon geholt wurden, um die kanadischen Eisenbahnen zu bauen, sind die grösste Minderheit in Vancouver. Dank ihnen isst man in Vancouver natürlich ausgezeichnet chinesisch.
Das war auch noch los im August
- Das warme Sommerwetter war ideal, um das Publibike-Angebot in Bern zu testen. Geholfen hat, dass man das Angebot einen Monat lang gratis nutzen durfte. Obwohl die Velos mit ihren kleinen Rädern mich nicht rundum begeistert haben, habe ich sie doch regelmässig benutzt und einen guten Eindruck vom Angebot gewonnen.






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