Der Monat Mai war sehr abwechslungsreich, mit Fortschritten bei meiner Positionierung, Ausflügen mit meiner Tochter, Fortschritten bei meiner Website und meiner Teilnahme an der Boom Boom Blog Challenge 2022. Da ich mich auf Instagram noch weniger auskenne, war ich dabei ziemlich gefordert. Der wettermässigste schönste Mai seit Jahrhunderten hatte es auch sonst in sich.

Mein langjähriger Freund hat sich die schönste Woche ausgewählt, um mit mir etwas in der Schweiz herumzureisen. Seine Lieblingsstrauch, der Flieder war denn auch schon am Blühen, als er gekommen ist. Das hat meinem Herz ziemlich viel Auftrieb gegeben, wie immer. Wir sind ziemlich unterschiedliche Partner – ich – zukunftsorientiert – technikaffin – er – eher vergangenheitsorientiert. Aber das spielt keine Rolle, Hauptsache, die Chemie stimmt, und das tut sie. Wir inspirieren uns gegenseitig und bringen unsere jeweils besten Seiten zum Strahlen.

Auf der Suche nach meinem Blog-Kernthema

Als Scanner-Persönlichkeit mit breitem Interessen-Portfolio, ist es für mich nicht ganz einfach mich auf ein enges Thema festzulegen. Anfangs Mai habe ich mir in einem Austausch mit einem Kollegen noch etwas Gedanken gemacht, über meine Ausrichtung als Coach. Dabei ist das Thema Langsamkeit – Aufmerksamkeit aufgetaucht. Ich selber bin jemand, der ziemlich schnell denkt, aber meine Emotionen sind wie alle Emotionen langsam, das ist ein etwas gefährlicher Mix nicht nur bei mir. Schon vor Jahren ist dieses Thema bei mir in Gestaltungen aufgetaucht. Deshalb habe ich dann über eine Be-Slow-Challenge nachgedacht. Ich gehe mal noch etwas ’schwanger‘ damit, aber das könnte eine Thematik für meine Produkte sein.

Endlich wieder hinaus auf die Berge und Seen!

Oft merke ich erst im Juli, August, dass es jetzt an der Zeit wäre, etwas das Outdoor-Leben zu geniessen und Ausflüge zu machen und z.B. wandern zu gehen. Deshalb habe ich 2022 bereits im April vorsorglich einen Ausflugspass für das Berner Oberland gekauft, wo man 3 von 5 möglichen Ausflügen auswählen kann. Der Preis ist etwas tiefer, dafür müssen alle Ausflüge bis Ende Mai gemacht werden. Das hat sich auch durchaus bewährt, gerade bei so schönem Wetter lohnt es sich hinauszugehen und die tolle Natur zu geniessen. Deshalb haben wir im Mai gleich drei Ausflüge gemacht, auf zwei Berner Oberländer Gipfel, das Stockhorn, auf den Niesen und eine Schifffahrt auf dem Thunersee von Interlaken nach Thun, namens ‚Sonnenuntergangsfahrt‘, obwohl die Sonne natürlich bei der Endstation in Thun um 20.15 Uhr noch immer fröhlich am Himmel stand. Wir wiederholen das vielleicht im August noch einmal, dann vielleicht mit Sternenhimmel.

Bergfrühling auf dem Niesen auf ca. 2300 m. ü. Meer.
Sicht aus einem Linienschiff auf dem Thunersee, eine Wolke verdeckt die Sonne, sodass eine Abendstimmung entsteht.
Sonnenuntergangsfahrt Richtung Thun auf einem Linienschiff auf dem Thunersee.

Die ältere Generation verabschiedet sich: Abschied von einer Tante

Es gibt Menschen, die einem durchs Leben begleiten von Kindesbeinen an, und dann sind sie plötzlich nicht mehr. Eine Aera geht zu Ende. Mir tut es gut, wenn dies mit einem liebevoll gestalteten, stimmigen Ritual geschieht. Es trifft die direkten Angehörigen härter, aber da meine Mutter vor drei Jahren gestorben ist, kann ich sehr gut nachfühlen, wie schwierig es ist, die eigene Mutter gehen zu lassen.
Immer häufiger organisieren die Angehörigen heute nach einem Todesfall selber den für sie passenden Abschied. Auch wir haben damals eine sehr individuelle Abschiedsfeier organisiert, die meiner Mutter gefallen hätte. Das war auch bei meiner Tante so. Der Abschiedsapéro mit vielen Teilnehmern fand ohne Pfarrer statt. Damit sind natürlich längst nicht alle einverstanden. Das Positive an solchen Treffen ist es natürlich, alle Verwandten wieder einmal zu treffen und sich gegenseitig auf den neusten Stand zu bringen. Wir hatten bis vor C jährlich ein Familientreffen, wo man sich jeweils austauschen konnte. Als Erinnerung an die Verstorbene durften die Teilnehmer des Abschiedsanlasses meiner kochbegeisterten Tante ein Kräuterkörbchen nach Hause mitnehmen.

Ein Körbchen mit Kräutern Zitronenmelisse und Estragon.
Eine stimmige Erinnerung an die verstorbene Tante.

Mein Bücherkorb im Mai

Gleich als Vorwarnung: Ich lese meisten 6-7 Bücher gleichzeitig – 3 – 4 als Paperback und ungefähr gleich viele auf dem Tolino. Je nach Stimmung können auch noch ein paar Hörbücher dazustossen. Im Mai lag natürlich ein Reiseführer von Schottland auf meinem Nachttisch. Auf dem Tolino habe ich mich durch das sehr lesenswerte „‚Eine Idee von Glück“ gearbeitet, Autoren sind der Italiener Carlo Petrini, Gründer von Slow Food und der Chilene Luis Sepúlveda. Sie erzählen aus ihren Leben und über ihre ethischen und ökologischen Anliegen und Lösungswege für die Zukunft. So ist es e z.B. Petrinis Anliegen ist es u.a., dass alle Mensch nicht nur ein Recht auf x-beliebiges Essen, sondern ein Recht auf Genuss haben. „Ich bin alles ausser busy. – 49 Impulse für bewusstes Leben und Arbeiten“, Der Autor Nicholas Pesch hatte früh Personalverantwortung für 1000 Mitarbeiter. Trotz seiner Blitzkarriere in der New Economy blieb er auf dem Boden – dank seiner kontinuierlichen inneren Arbeit und Meditation. Seine Tipps finde ich sehr lesenswert.
Dann ist da noch ‚Soul-Master. Wie du deine Seelenkräfte entfesselst und das Universum auf deine Seite bringst“‚ von Maxim Mankevich, der ziemlich jung eine Genie-Akademie gegründet hat und „Der Aufstieg von Erde und Menschheit. Kosmische Schlüssel für dein Leben in der fünften Dimension“ von Diana Cooper und Tim Whild. Gegenüber dem Inhalt dieses Buchs ist jeder Science-Fiction-Film fantasiefrei. Ich lese auch gerne, was sich in dieser Szene tut, um mir selber ein Bild von der Qualität der Bücher zu machen. Ich glaube, wir dürfen gespannt sein, was sich noch alles entwickeln wird.
Tatsächlich kaufe ich hin und wieder Bücher, aber generell, halte ich mich lieber an die Bibliotheken. Übrigens, wenn ich keine Zeit zum Lesen habe, werde ich sehr missmutig, das kam vor, als meine Tochter noch sehr klein war.

Boom Boom Blog 2022

Es hat etwas gedauert, bis ich begriffen habe, dass Boom Boom Blog 2022 auch für mich eine gute Challenge wäre. Deshalb bin ich etwa spät eingestiegen, immerhin aber doch früh genug, um die sehr nützlichen Informationen aus der Vor-Phase nicht zu verpassen. Tatsächlich war es für mich eine wunderbare Möglichkeit, mich mit einigen Features von WordPress, die ich Anfangs Jahr wegen „Kickstarter“ verpasst hatte, in aller Ruhe vertraut zu machen. Als Scanner-Persönlichkeit – mit zu vielen Interessen und Talenten, vertraue ich darauf, dass das Bloggen noch mehr Klarheit über die konkreten Schwerpunkte in meinem zukünftigen Tätigkeitsfeld bringt. Das gehört ja auch zum Prozess, verspricht Judith Peters. Deshalb bin ich guten Mutes, denn es ist wirklich mehr eine Frage, was genau mich am meisten motiviert, als dass mir kein Thema einfallen würde, mir fallen mir problemlos zehn Themen für Blogartikel ein. Ich bin definitiv jemand, der sich immer wieder neu erfindet, was ich manchmal etwas anstrengend finde, aber so ticke ich nun mal. Und mit Druck oder Deadlines ist bei mir wenig zu erreichen.

Keine Sorge, das wird kein Reiseblog. Ich habe noch ganz andere Themen bereit.

Was im Mai sonst noch los war:

  • Der Mai 2022 war so warm und heiss, dass ich tatsächlich einmal eine Matratze auf den Balkon transportierte und mich dort schlafen legte, natürlich um nach ein paar Stunden als es kühler wurde, wieder hineinzukommen, so was ist auch im Sommer noch nie vorgekommen.
  • Wenn du mehr über meinen Ausflug ins Tessin lesen willst, dann lies hier mehr.
  • Wer auch ältere Eltern hat, weiss, dass ein 89-jähriger Vater regelmässig etwas Zeit beansprucht.

Kleiner Ausblick: Was steht im Juni bei mir an?

  • Natürlich werde ich mich mit Blog Bang nochmals ins Bloggen vertiefen und mich nochmals vertieft mit WordPress & Co. beschäftigen.
  • Am Samstag, 11. Juni findet der 3. Tag des Kurses „Natürlich heilen“ statt, bis dann werde ich noch ein ziemlich anspruchsvolles Buch über das Atmen ein zweites Mal lesen und mich noch etwas im ‚Pendeln‘ üben – darüber später mehr.
  • Am Samstag, 18. Juni steht dann nach fast zwei Jahren Pause auch wieder einmal ein Quartierfest in Wabern
  • Nicht zu vergessen: Ein zweiter Besuch von meinem Freund – wir haben uns wirklich länger nicht gesehen und etwas nachzuholen
  • Am 28. Juni werde ich mit meiner Tochter nach Edinburgh fliegen, um während rund zehn Tage Schottland zu entdecken
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