Der Online-Kurs SOMBA Kickstarter ging im März 2022 weiter und hielt mich in Atem. Aber das war anscheinend nicht genug: Gleich anfangs Monat organisierte ich auch einen Umzug im Altersheim für meinen Vater. Und anschliessend startete meine Ausbildung ‚Natürlich heilen‘  – der März hatte es also in sich. Das war insgesamt wirklich etwas viel. Aber sonst hat mir der Mix entsprochen – ich gehe gerne mal aus der Komfortzone, interessiere mich als Coach/Körpertherapeutin für Gesundheitsthemen. Damit die Erholung nicht zu kurz kommt, stand ein Mix aus Kochen, Kultur und Natur auf dem Programm.

Wie überlebt man den 2. Kickstart-Monat?

Auch im Monat März beschäftigte der ziemlich intensive englischsprachige ‘Kickstarter’-Kurs mich. Mein eigener Online-Kurs zum Thema ‘Lebensträume realisieren & Talente entfalten’ ging in die zweite Woche. Und ich war mit dem Bespielen meiner ersten Facebook-Gruppe, dem Erstellen von Workbooks und Facebook Lives und dem gleichzeitigen Aufsetzen von Mails in Active Campaign so richtig am Limit. Yaps! Aber war ich auch sehr zufrieden mit mir, dass ich im Kurs ganz gut zurechtkam. Zu üben, auch ohne Publikum ein inhaltlich interessantes und optisch gutes Video aufzunehmen und zu posten, ist etwas, was ich gelernt habe. Wenn ich nachträglich die Facebook Live Videos vom Kursanfang, mit denen nach einem Monat kritisch vergleiche, sehe ich selber grosse Fortschritte und das freut mich. Es geht tatsächlich kaum um technische Features, sondern um gutes Licht, Präsenz und Inhalt. Natürlich ist es auch wertvoll, wirklich alle Handgriffe und Abläufe, die zum Online-Business gehören, mehrmals durchgespielt zu haben. Und wenn man so viel zu tun hat, dass der innere Kritiker keine Chance hat zu Wort kommen, dann erledigt man tatsächlich wesentlich mehr als im normalen Rhythmus. Schön auch, dass Sigrun und ihr Team immer wissen, wann die Teilnehmerinnen wieder mal einen Motivationsschub brauchen. Schliesslich ist es auch spannend, was man oft aus eigenen Krisen gelernt hat, im Kickstarter als Schöpfer und Lehrer zu verarbeiten und weiterzugeben.

Sehr dankbar war ich im März auch für meine Bonusse, die Calls mit @Judith Peters, denn in der grossen englischsprachigen Kickstart-Gruppe gingen einige Fragen, konnten nicht immer rechtzeitig beantwortet werden. Aber meistens wurden Fragen sehr rasch beantwortet und auch die Zusammenarbeit mit meinem ‚Buddy‘, einer Türkin in Holland, war anregend. Sie machte den Kurs schon zum dritten Mal, was für mich natürlich auch hilfreich war.

In der Zwischenzeit ging der Haushalt natürlich etwas den Bach runter. Allerdings musste ich rasch einsehen, dass man, wenn man so viele neue Dinge lernt, auf jeden Fall richtig gut kochen und essen muss, sonst schafft man das definitiv nicht. Und hin und wieder gilt es auch richtige Pausen machen, genug trinken etc. Insgesamt hiess das Motto schlicht «Fokus halten» – das Gegenteil ist eher meine Spezialität. Verzichtsplanung hiess das Motto der Stunde. Das Klavier wurde zwei Monate lang nicht berührt. Mit dem ‘Celebration’-Call am 31. März ging der Kickstart-Kurs zu Ende und ich kann mich wieder etwas erholen und langsam wieder dem Bloggen zuwenden, mit dem ich mich eigentlich 2022 etwas beschäftigen wollte.

Ungeplantes: Umzug im Altersheim

Eine Überraschung kam gleich Anfangs Monat: Mein 89-jähriger Vater erhielt im Altersheim den Zuschlag für eine neue, kleinere Wohnung mit Gartensitzplatz. Damit stand uns eine grössere, eher nicht geplante Operation vor. Alles wurde gut organisiert, aber natürlich ging es ans Planen der Wohnungseinrichtung, Umräumen, aussortieren – nicht gerade der erholsame Part: Hauptthema: Worauf kann man beim Umzug von einer 3- in eine 1-Zimmerwohnung verzichten? Alles Anstrengende kann auch positive Seiten haben:  Ein schöner Schiebetüren-Schrank wurde überflüssig und – nachdem ich in zwei, drei Tagen die bisherigen weissen Standardschränke geleert und verkauft hatte –  verschönerter jetzt dieser Schrank mein Schlafzimmer.

Frische Luft im Schlafzimmer

Immer schön, etwas Neues in der Wohnung.zu haben

Ich habe meinen Vater während den letzten 15 Jahren kaum gesehen – er war mit seiner Traumfrau unterwegs und hatte keine Zeit mehr für seine ehemalige Familie. Schön, dass wir jetzt wieder mitorganisieren dürfen.

Während des Umzugs belieferte ich regelmässig das „Bärner Brocki“, ein Brockenhaus im Lorraine-Quartier, wo die Lieferungen mit einem Getränkegutschein im eigenen Café Zeitlos belohnt werden. Mir gefällt, wie man sich bemüht, mit kreativen Design-Ideen den Brocki-Mief zu vertreiben.

Mit Eierkartons Design kreiieren

Brockenhaus mit Stil: Ostern – Design mit Eierkartons

Start ‘Natürlich heilen’ – ich bin dabei!

Ob es sich lohnt, mit 62 Jahren noch etwas Neues zu lernen? Erstens lerne ich gerne und bin sehr neugierig. Und, selbstverständlich, wenn es mir u.a. hilft fit durch meine nächsten 20 Jahre zu kommen und auch meine Klienten und Freunde zu unterstützen gesund zu bleiben. Tatsächlich startete am 5. März auch meine neue Ausbildung ‘Natürlich heilen’ bei Kurt Siegrist in Giswil. Etwas durch den Wind von Kickstarter und dem Umzug im Altersheim entschied ich mich für die Anreise per Zug über den Brünig in die Zentralschweiz.

Ich zweifle natürlich auch hin und wieder an meinen Projekten und wäre am Samstagmorgen, dem 5. März, definitiv gerne noch liegengeblieben. Aber meiner Intuition kann ich generell vertrauen. Nach 5 Minuten im Unterrichtsraum war für mich klar: «Yes, da habe ich grosse Lust drauf, das will ich machen.» Die Ausbildung geht davon aus, dass die Entstehung vieler Krankheiten durch natürliche Methoden vermieden werden können und dass sie auch durch natürliche Methoden geheilt werden können. Medikamente können manchmal hilfreich sein, aber oft verursachen sie im Körper einfach Blockaden, die das System und die Selbstheilungskräfte schwächen.

Der erste Tag war unter anderem dem Thema Wasser gewidmet. Sehr viele Krankheiten entstehen dadurch, dass wir viel zu wenig trinken. Das weiss inzwischen wohl jeder, aber mit der Umsetzung hapert noch oft. Die Liste der Krankheiten, die im Zusammenhang mit dieser Nachlässigkeit entstehen, ist beeindruckend und ich werde ein anderes Mal darauf eingehen.

Im ‘Vorkurs’ haben wir bereits ein wichtiges Instrument, das ‘Pendel’ kennengelernt, womit wir auf das Wissen des Unterbewussten zugreifen werden. Ich bin noch etwas im Rückstand, aber ich werde das schon schaffen.

Aegyptisches Pendel

Ich und das Pendel sind noch im Kennenlern-Training.

Rückfahrt entlang dem Brienzersee

Besinnliche Rückfahrt entlang dem Brienzersee

 

Schulmedizin willkommen!

Da ich im Februar einen kleinen Skiunfall gehabt habe, bin ich im März nach langer Zeit wieder einmal in Kontakt mit der Schulmedizin gekommen. «Alles nur Prellungen, keine bleibenden Probleme», war das Fazit des freundlichen Arztes.
Leider sind Prellungen besonders schmerzhaft und heilen langsam. Dass ich nach drei, vier Wochen wieder ziemlich fit war, verdanke ich zwei, drei Massagen rasch nach dem Unfall, wo die körperliche Symmetrie sanft wiederhergestellt wurde. Den Kontakt mit der Schulmedizin habe ich dann gleich genutzt, um einen Check-up meiner Laborwerte machen zu lassen. Ausser Vitamin B12 und Vitamin-D-Mangel war alles in Ordnung. Meine Tochter steckte ich mit meinem Check-up-Programm auch an. Alle paar Jahre ist es sicher vernünftig, Kontakt mit der Schulmedizin zu aufzunehmen.

Bitterorangen „Marmelade“-Produktion

Hin und wieder habe ich im März auch Abwechslung zum Online-Kurs benötigt – einmal gönnte ich mir eine Pause und machte mich hinter ein Projekt, das mich schon länger gereizt hatte. Im Reformhaus kaufte ich die praktisch letzten Demeter Bitterorangen der Saison aus Italien und machte mich an die Produktion von Bitterorangen-Konfitüre bzw. ‚Marmelade‘. Freundlicherweise stellte sich das Projekt als gar nicht so aufwendig wie befürchtet heraus. Orangen ausdrücken, einmal alle Schalen im Mixer feinschneiden, dann über Nacht mit beachtlichen Mengen Zucker und dem Saft stehen lassen, am nächsten Tag noch zwei Stunden mit den Kernen kochen und dann geht es schon ans ‚Abfüllen‘ in die Gläser.

Bitterorangen Konfitüre in Produktion

Bitterorangen Konfitüre in Produktion

Comeback der «Museumsnacht»

Nach langer Corona-Pause und einem kleineren Event im Herbst 2021 fand am 18. März in Bern auch wieder einmal eine «Museumsnacht» statt. Los gings am Freitagabend ab 18.00 Uhr – viele verschiedene Projekte in öffentlichen Gebäuden und in Museen. Ja, ich war verständlicherweise etwas zu müde, um an so einem Anlass teilzunehmen. Aber ich weiss, dass man sich nicht nur auf dem Sofa erholen kann… Also verordnete ich mir etwas frische Luft und Online-Abstinenz, was mir, wie sich zeigte, mir wirklich guttat.

Im Erlacherhof, dem Sitz der Stadtregierung und Teile der Verwaltung in Bern, erwartete mich eine Ausstellung über die Tradition der Schokolade-Herstellung in Bern. Konkreter wurde es im Keller des Gebäudes, wo der Dessertkünstler Rolf Mürner von Swiss Pastry Design live zeigte, wie man weltmeisterliche Desserts herstellt und uns mit Tipps versorgte, wie man das vereinfacht nachmachen kann.

Im Rathaus war eine Ausstellung über Wildtiere installiert worden. Anschliessend liess ich mich im Parlamentssaal des Berner Rathauses von einem pensionierten Wildhüter mit tollen Fotos über die Natur im Kanton Bern entführen. Wichtige Details waren: «Alpensalamander haben, wenn sie über 2400 Meter über Meer leben, eine Tragzeit von bis zu fünf Jahren» – Rekord unter allen Wirbeltieren. So hat sich der nächtliche Ausgang doch gelohnt und ich habe etwas Frischluft geschnuppert. Mitte März waren wir auch an einem Benefizkonzert zugunsten der Ukraine im Berner Kulturtempel ‘Casino’.

Museumsnacht - immer farbenprächtig und stimmungsvoll

Frühlings-Vorgeschmack – Spazieren am See

Am letzten März-Wochenende war das Wetter so schön und warm, dass man nicht drinnen bleiben mochte. Bereits am Samstag machten wir uns früh auf für einen kleinen Ausflug aufbrachen und spazierten beim Restaurant Jägerheim in der Nähe des Berner Mini-Flugplatzes an der Aare spazieren, besonders erstaunt haben mich die sichtbaren Spuren unserer ‘wilden’ Mitbewohner, der Biber. Sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet.

Restaurant Jägerheim - vor dem Ansturm der Mittagsgäste

Restaurant Jägerheim – vor dem Ansturm der Mittagsgäste

Biberspuren an der Aare

Deutliche Biberspuren an der Aare

Am Sonntag zog es uns noch einmal ans Wasser – diesmal an den Thunersee, rund 30 Kilometer von Bern weg Richtung Berner Oberland. Da meiner Tochter und ich beide nicht topfit waren, spazierten wir rund 45 Minuten von Faulensee nach Spiez – eine der schönsten Buchten Europas – tranken dort mit schöner Aussicht Kaffee und fuhren mit dem Schiff zurück nach Faulensee.

Frühlingswanderung am Thunersee

Bloss ein- bis zweimal täglich fahren die Schiffe im Winterfahrplan.

 

Ich bin wirklich gerne draussen, schliesslich habe ich auch Geographie studiert.

Ich bin wirklich gerne draussen, schliesslich habe ich auch Geographie studiert: ein Outdoor-Studium.

 

Spoiler für den April: Der Winter ist zurück

 

 

 

 

 

 

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