Was so passiert ist im April? Nach den zwei ziemlich anstrengenden Monaten, mit Kickstarter – gehe ich es im April etwas langsamer an. Gleichzeitig habe ich wieder begonnen, etwas zu bloggen und meine Website ‘slowly but steady’ auf Vordermann (oder -frau) zu bringen.

Highlight Nr. 1: Natürlich heilen – Hauptthema Atmung

Ich hätte gerne an das Live-Event der Content Society nach Stuttgart teilgenommen, aber leider fand am gleichen Samstag unser Ausbildungstag von ‘Natürlich heilen’ in Giswil statt und da wir da auch noch etwas am Teambuilding sind, musste ich dieser Veranstaltung den Vorzug geben. Ziel des 80-jährigen Ausbildungs-Leiters, Kurt Siegrist, ist es dank seiner grossen Erfahrung u.a. uns Wissen weiterzugeben, wie man dank sein Leben, dank bewusstem Umgang mit der Gesundheit, um ein paar Tage verlängert. Mit seinem Humor und seinem undogmatischen Zugang zu den Themen ist er selber ein gutes Vorbild, wie man gesund und vergnügt älter werden kann. Da ich meine Tochter mit über 40 Jahren geboren habe, finde ich, dass ich mich schon noch etwas fit halten sollte.

Diesmal ging es um den Kinesiologischen Muskeltest und ums Atmen. Mindestens so spannend wie das inhaltliche Programm, einiges kennen ich natürlich bereits, sind die Teilnehmer, die aus ganz anderen Umgebungen kommen als ich, als Stadtmaus. Diesmal habe ich den Muskeltest mit einem Schafbauern aus dem Kandertal gemacht und auch sonst viele spannende Menschen mit grossem Interesse an gesundheitlichen Themen kennengelernt. Natürlich lernen wir auch noch etwas präziser pendeln, was nicht ganz einfach ist, aber auch viel Spass macht.

Der Lungolago in Salô auf der Westseite des Gardasees.

Highlight Nr. 2: Endlich wieder Ferien in Italien!

Normalerweise bleiben wir an Ostern eher zu Hause. Der bekannte Gotthard-Stau & Co. lassen uns lieber auf die heimische Wohnung geniessen oder Ausflüge in die Umgebung machen. Aber diesmal wollen auch wir in den Süden. Meine Tochter träumt schon länger vom Gardasee. Dann wollen wir doch einmal nachschauen, ob sich der Trip in den Süden doch lohnen kann. Klugerweise sind wir am Karfreitag vor 6.00 Uhr aufgebrochen, tatsächlich ist auf den Schweizer Strassen noch nicht viel los und da wir den Gotthard umfahren und über den Simplonpass in den Süden reisen, sehen wir auch keinen Stau. 

Ich reise gerne und entdecke gerne neue Landschaften und Städte und fühle mich fast überall auch gleich zu Hause. Obwohl wir als Paar seit fünfzehn Jahren getrennte Wege gehen, haben wir uns für diesen Ausflug mit unserer Tochter kurzzeitig zusammengefunden.

Das Highlight Nr. 3: Berner Humortage

Ich habe mich schon immer auch für Kleinkunst und Theater interessiert. Theater und Kabarett sind für mich Möglichkeiten aufzutanken und mich gleichzeitig inspirieren zu lassen. Meine langjährige, inzwischen verstorbene spirituelle Lehrerin Elisabeth Bond hatte angekündigt, dass die Kunstform «Theater» sich noch stark verändern und viel interaktiver werden würde. Weil meine Nichte bei der Aufführung mitspielte, war ich vor einigen Monaten in einer Theateraufführung in der Reitschule – einem alternativen Kulturzentrum in Bern, wo die Künstler in verschiedenen Ecken der grossen ehemaligen Reithalle verschiedene Bühnenbilder aufgebaut hatte und das Publikum spazierte dann jeweils mit den SchauspielerInnen für die nächste Szene zum nächsten Bühnenbild. Übrigens, selbst in Stadttheater wird inzwischen auf der Theke neben der Kasse ‘getanzt’ – Stück ‘Dante «La Divina Comedia».

Am letzten Samstag des Monats hatte es mich wieder einmal in wieder in der Reitschule gezogen, diesmal mit dem Titel ‘Berner Humortage’. Die türkischstämmige Berlinerin Idil Baydar zerlegte als türkischstämmige Kreuzberg-Bewohnerin Jilet Ayse, die Vorstellung, was Kabarett oder Theater ist und darf, zu Kleinholz und hielt dem Publikum den Spiegel zu den Themen Sozialkritik und Integration. Gar nicht so einfach zu erklären, wie sie das gemacht hat.  Aber sie trat über die aktuellen Themen in einen so direkten Dialog mit dem Publikum und dann wurde es ganz persönlich. Was denken die studierten Philosophen im Publikum über den Ukraine-Krieg? Was finden die Anwälte im Publikum? Sie verfügt wirklich über die 3 grossen H’s des Kabaretts, wie Volker Pispers es nennen würde: Hirn, Haltung und Humor. Jedenfalls ein sehr anregender Abend mit Multikulti-Touch auf hohem Niveau. Also in Zukunft – Achtung vor dem Sitzen in der ersten Reihe!

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